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19 febbraio 2024

Wie sehr mir immer noch die erste, so bedeutungsvolle Bonding-Zeit fehlt

Ein unverschuldeter Autounfall, der Verdacht auf eine Plazentaablösung — und ein Sohn, der auf der Neo lag, während ich im Aufwachraum lag. Die erste Bonding-Zeit fehlt mir noch immer.

Die fehlende Bonding-Zeit

Es war meine dritte Schwangerschaft, und nach zwei wunderschönen Spontangeburten freute ich mich riesig auf die dritte. Ein unverschuldeter Autounfall zwang mich, mit Erbrechen und Wehen ins Spital eingeliefert zu werden. Anfangs schien alles in Ordnung, doch einen Tag vor dem geplanten Austritt verschlechterte sich mein Zustand dramatisch — es bestand der Verdacht auf eine Plazentaablösung. Bald befand ich mich im Operationssaal. Ich hörte mein Kind schreien, dann wurde alles still. Ich wurde genäht und ohne mein Baby in den Aufwachraum gebracht. Unser Sohn lag bereits auf der Neo.

Die erhoffte erste Stillzeit mit meinem Baby in den Armen wurde durch diese unvorhergesehene Situation ersetzt. Stattdessen lag ich allein im Aufwachraum. Später erhielt ich ein Foto, auf dem ich mehr Schläuche als mein Baby sah. Es war wie ein Albtraum. Allein der Gedanke, dass er in der Neo lag, umgeben von Geräuschen und Fremden, zerriss mir das Herz. Am nächsten Tag mobilisierte ich alle meine Kräfte und ging zur Neo. Dort lag er — mit CPAP, Glukoseinfusion und umgeben von zahlreichen Piepgeräuschen. Ich durfte ihn nicht halten; er war zu schwach. Eine fremde Person entschied über das Wohl meines Sohnes.

Leider musste er dreimal für jeweils 24 Stunden unter eine Lampe wegen Gelbsucht. Generell hatte ich das Gefühl, kaum eine Bindung zu ihm aufbauen zu können, selbst beim Känguruhen nicht. Ich versuchte, so oft wie möglich bei ihm zu sein, doch ich hatte auch zwei kleine Kinder zu Hause, die ihre Mutter brauchten und nicht verstehen konnten, warum ich so lange abwesend war. Nach zwei Wochen in der Neo durften wir endlich nach Hause.

Ich nahm zwar zweimal ein Heilbad, aber die so wichtige erste Bonding-Zeit fehlt mir noch immer. Es ist unglaublich, was eine Familie während der Zeit auf der Neo durchmachen muss — und die Kleinen sind wahrhaftige Kämpfer. Ich bin unendlich dankbar, dass es meinem Sohn heute gut geht, aber ich spüre, wie sehr er immer noch meine Nähe braucht. Mit unkorrigierten neun Monaten lebt er praktisch in der Trage. Er bekommt die ganze Nähe, die er braucht, und ich hoffe, dass er bald mehr Vertrauen in die Welt um ihn herum entwickeln kann.