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26 gennaio 2024

Eine Frühgeburt mit einem älteren Geschwister — eine organisatorische Herausforderung

Unser Sohn Ennio kam bei SSW 27+4 zur Welt — unsere Tochter Sophia war 3,5 Jahre alt. 97 Tage Neonatologie zwischen Kita, Schichtbetrieb und Grosseltern.

Frühgeburt mit älterem Geschwister

Unser Sohn Ennio kam im Februar 2022 in der SSW 27+4 zur Welt. Unsere ältere Tochter Sophia war damals gut 3,5 Jahre alt. Bereits die Zeit, die ich vor der Geburt auf der Pränatalstation verbracht hatte (3 Episoden à 7–14 Tage), stellte eine grosse organisatorische Herausforderung dar. Mein Mann arbeitet im Schichtbetrieb — wir standen vor einem riesigen Berg an Aufgaben.

Wir haben das grosse Glück, dass meine Eltern im gleichen Haus wohnen. So entwickelte sich ein Rhythmus, dass mein Vater Sophia morgens in die Kita brachte oder nachmittags abholte, wenn mein Mann Spätdienst hatte. Dank der Flexibilität der Kita konnten wir ihre zwei Kitatage auf vier halbe Tage aufteilen. Immer wenn möglich, besuchten mein Mann oder meine Eltern mich mit Sophia im Spital. Ich fühlte mich in dieser Zeit sehr hilflos — früher war ich es gewohnt, alles zu organisieren, nun lag ich einfach da und war auf Hilfe angewiesen.

Nach Ennios Geburt ging diese Herausforderung noch 97 Tage weiter. Ich brachte Sophia morgens in die Kita und fuhr dann direkt ins Spital zu Ennio. Dort verbrachte ich einige Stunden mit Känguruhen, Pflegerunden oder Abpumpen. Nachmittags holte ich Sophia ab. Mir war es wichtig, die Zeit fair aufzuteilen, um beiden Kindern gerecht zu werden — es zerriss mich oft innerlich, so viele Entscheide zu fällen. Erstaunlicherweise war Sophia immer sehr verständnisvoll. Einmal fragte sie mich: «Mami, wo gehe ich jetzt hin? Zum Grosi oder in die Kita?» Ihre Bemerkung erschütterte mich, und gleichzeitig bewunderte ich, wie gut sie mit dieser schwierigen Situation umging.

In diesen 3 Monaten verging kein Tag, an dem wir nicht bei Ennio waren. Später begannen wir, uns am Wochenende aufzuteilen: Ich blieb entweder samstags oder sonntags zu Hause bei Sophia, während mein Mann bei Ennio war. Rückblickend haben wir diese grosse Herausforderung bestmöglich gemeistert — wir waren unendlich dankbar für die wertvolle Unterstützung, ohne sie hätten wir es nicht so gut meistern können.