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Pränatalzeit 1 Tag bis 4 Wochen · Pränatalstation

7 Tage (Bericht 2)

Bei Plazentainsuffizienz

Erfahrungsbericht einer Mama

Grund der Einweisung auf die Pränatalstation

Meine Frauenärztin hat mich an die Frauenklinik Bern überwiesen, da sie bemerkt hat, dass unsere Tochter zu wenig gewachsen ist. Ich wurde an die Frauenklinik überwiesen, um den Verdacht auf eine Plazentainsuffizienz zu überprüfen. 3 Tage später hatte ich den Termin in Bern und der Verdacht hat sich leider bestätigt. Ich musste umgehend auf die Pränatalstation. Die Ärzte haben mir mitgeteilt, dass ich nicht mehr nach Hause gehen kann und bis zur Geburt bleiben werde. Zu diesem Zeitpunkt war ich in der SSW 26+0. Sie haben uns zudem mitgeteilt, dass unsere Tochter auf jeden Fall früher geholt werden muss. Unser Ziel war es, dass unsere Tochter 1 Kilo erreicht und bis zur SSW 31+0 im Bauch bleiben darf. Ich hatte täglich mehrere Untersuchungen, um zu schauen, wie es unserer Tochter geht. Zudem erhielt ich sofort die Lungenreifespritze.

Symptome

Ich hatte keine Symptome und eine sehr unkomplizierte Schwangerschaft bis zu diesem Zeitpunkt.

«Heute geht es unserer fast 5-jährigen Tochter sehr gut und sie hat alles aufgeholt.»

Dauer des Aufenthaltes auf der Pränatalstation

Leider haben wir unser Ziel, unsere Tochter so lange wie möglich im Bauch zu behalten, nicht erreicht. Ich war schlussendlich eine Woche auf der Pränatalstation.

Geburtstermin des Kindes

Unsere Tochter kam in der SSW 27+0 auf die Welt. Von einem Moment auf den anderen hatte ich starke Schmerzen im Brustkorb, ich musste mich übergeben und konnte kaum noch atmen. Es hat sich herausgestellt, dass ich eine Präeklampsie erlitten habe. Da es sich bei meiner Präeklampsie um das HELLP-Syndrom handelte, musste die Geburt sofort erfolgen, da es für meine Tochter und für mich lebensbedrohlich wurde. Unsere Tochter kam per Kaiserschnitt zur Welt. Unser kleines Wunder kam mit 710 Gramm und 34cm auf die Welt.

Heute geht es unserer fast 5-jährigen Tochter sehr gut und sie hat alles aufgeholt.

Austausch

Du musst das nicht allein durchstehen

Unsere Peereltern waren selbst mit ihren Kindern auf der Neonatologie. Sie hören zu, teilen ihre Erfahrungen und begleiten Familien durch die Zeit auf der Station und danach.